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Mein Tagebuch 2009



Für die Astronomie habe ich mich schon seit ich denken kann immer interessiert.
Ich habe darüber schon viele Bücher gelesen und Fernsehberichte und -dokumentationen verfolgt.
Aber so richtig in die Praxis eingestiegen bin ich erst 2008, nachdem ich mir endlich den langersehnten Traum erfüllt habe und mir mein erstes Teleskop gekauft habe.
Da die Anschaffung der Ausrüstung ja nicht gerade günstig ist, habe ich leider so lange damit gewartet.
Vorher habe ich mich natürlich sehr lange und ausführlich über alles, was man für den Einstieg benötigt, informiert.
Auch mein Onkel konnte mir dabei sehr hilfreich sein, der schon seit Jahren die Sterne beobachtet und sich auch schon selbst Teleskope gebaut hat.


Donnerstag, 29.01.2009:

18.00 bis 19.00 Uhr: es ist heute zwar wieder sehr kalt aber auch sternenklar.
Der zunehmende Mond steht im Südwesten und dicht daneben ist die Venus zu sehen.
Da ich diese ja auch noch nicht durch das Teleskop zu Gesicht bekommen habe, entschließe ich mich, das heute gleich nachzuholen.
Schnell im warmen Schlafzimmer den Dobson aufgebaut und schon hab ich sie im Visier.
Auch auf dem Bildschirm erscheint sie sehr deutlich.
Ich "schieße" gleich mehrere Serien von der Venus und dann auch noch von der Mondsichel, da die beiden ja ganz dicht beieinander stehen.
Auch mit der Digitalkamera werden noch ein paar Fotos gemacht.
Die Bilder habe ich sofort noch mit Giotto bearbeitet, und ich muß sagen, ich bin sehr zufrieden damit.
Hier die Ergebnisse:

Venus:



Mondmosaik:

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Mond:

  

Mond und Venus:

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Mittwoch, 18.03.2009:

19.30 bis 21.00 Uhr: heute ist endlich mal wieder freier Himmel.
Ich begebe mich mit meinem Dobson mal wieder auf die Terasse.
Zuerst habe ich mir vorgenommen endlich mal den großen Orion-Nebel M42 zu beobachten, den ich schon so lange anschauen möchte.
Er ist je schon mit bloßem Auge gut am Himmel zu erkennen.
Das ist wirklich ein fantastischer Anblick, hätte ihn mir nicht so groß vorgestellt.

Da das Sternbild Gemini (Zwilling) gleich in der Nähe ist, schwenke ich auch gleich mal dorthin und versuche den Offenen Sternhaufen M35 ins Bild zu bekommen. hab ihn auch gleich gefunden. Sehr schön.

Weiter gehts zum Sternbild Cancer (Krebs), das ist auch gleich um die Ecke.
Dort finde ich auch schon den wirklich sehr großen Sternhaufen M44 (auch Praesepe oder Krippe genannt). Er ist auch schon sehr gut mit bloßem Auge als großer Nebelfleck zu erkennen.
Der Sternhaufen ist so ausgedehnt, dass ich ihn kaum ganz ins Bild bekomme.
Schließlich suche ich dann auch noch den Sternhaufen M67. Beide sehr schön.

Da man von meinem Standpunkt aus endlich auch mal die Plejaden M45 in Taurus (Stier) sehen kann betrachte ich mir diese und auch die Hyaden gleich mal mit einer sehr kleinen Vergrößerung.
beide sind sehr schön anzuschauen, besser aber mit dem Fernglas.

Dann schwenke ich das Dobson in Richtung Sternbild Auriga (Fuhrmann). Dort finde ich auch gleich zwei von drei schönen Sternhaufen: M36 und M67.

Für den Schluß habe ich mir noch die Beobachtung des Planeten Saturn vorgenommen.
Er ist im Moment im Sternbild Leo (Löwe) zu finden.
Zu meinem großen Pech muss ich noch etwas warten, da der untere Teil das Sternbild gerade noch hinter den Bäumen versteckt ist.
Nach 20 Minuten ist es dann endlich soweit.
Ich kann ein etwas helleres Objekt erkennen. Und Tatsache: es ist Saturn.
Ich bin total begeistert. Sehr schön zu erkennen. Auch 3 seiner Monde kann ich beobachten.
Mit größter Vergrößerung ist er super deutlich.
Durch die Kantenstellung des Ringsystems ist praktisch davon nur ein Strich durch Saturn zu sehen. Klasse!!!
Eigentlich wollte ich den Planeten auch fotografieren, nur leider bekomme ich ihn irgendwie nicht auf den Bildschirm des Monitors.
Schade, naja, vielleicht klappts das nächste Mal. Für heute ist genug geguckt.


Samstag, 21.03.2009:

Es ist wieder super Wetter und ich habe mir vorgenommen, mal zu meiner Arbeitskollegin zu fahren und ihr etwas vom Himmel zu zeigen.
Das hab ich ihr schon lange versprochen. ich rufe sie an und sie ist total begeistert.

Ab 19.30 Uhr gehts los auf ihrer Dachterasse.
Zuerst wird der hellste Stern am Nachthimmel in Augenschein genommen: Sirius.
Er ist wirklich sehr hell durchs Teleskop. man bekommt fast schon die Blendung. Grins.

Da Orion sehr schön von unserem Beobachtungsort zu sehen ist wird auch gleich mal der Orion-Nebel angeschaut.
Sowohl meine Kollegin als auch ihr Sohn sind begeistert.

Ich zeige ihnen dann noch die Sternhaufen in Aurigaund in Cancer. Sehr gut zu sehen.

Das Beste, also Saturn, kommt zum Schluß. Er ist sehr schön zu erkennen.
Ich glaube jetzt hab ich sie voll und ganz fürs Sternegucken begeistert.

Eigentlich will ich ihnen gerne noch die Andromeda-Galaxie zeigen, aber irgendwie können wir sie nicht finden.
Entweder stört der Baum, die leichten Wolken, oder aber wir suchen einfach am falschen Ort.
Im Sommer werden wir das auf jeden Fall noch nachholen, da weiß ich dann sicher, wo sie ist.


Dienstag, 31.03.2009:

21.00 bis 23.00 Uhr
Heute zu meiner Freude mal wieder gute Sicht, leider der Mond zunehmend und sehr hell.
Ich habe mir vorgenommen, Saturn nochmal zu fotografieren.

Als Unterstützung hab ich gleich meinen Mann mit dabei. Er muss das Laptop bedienen, während ich mich um das Teleskop kümmere.
Mit dem Dobson also auf den Planeten gezielt und auch getroffen.
Haben ihn tatsächlich auf dem Monitor. Schnell ein paar Aufnahmen gemacht, 5 Serien.
Sogar mit der Barlowlinse hab ichs versucht und war nicht mal so schwer im Bild zu halten.
Ich hab die Aufnahmen dann anschließend gleich noch bearbeitet.
Naja, hier die Ergebnisse, kein Kommentar:

mit Barlow

  

ohne Barlow




Donnerstag, 02.04.2009:

20.00 bis 22.00 Uhr
Ich will mir heute nochmal alles geben und fotografiere Saturn und Mond ganz alleine.

Zuerst ist der Mond dran, er ist wirklich sehr schön zu beobachten.
Ich mache ein paar Aufnahmen sowohl mit Dobson als auch mit Skylux. Das muss ja schließlich auch mal zum Einsatz kommen.
Ist mit der Nachführung, wenn mans richtig nach Norden ausgerichtet hat, sehr praktisch und einfach. Und endlich hab auch ich es begriffen, wie es funktioniert
Auch die Barlowlinse kommt wieder zum Einsatz. Mit den Aufnahmen bin ich sehr zufrieden.

Dann ist auch Saturn noch an der Reihe. Schnell ein paar Serien mit Dobson geschossen.
Leider mit Skylux nicht ins Visier bekommen. Der Sucher ist wirklich Scheiße. Werd mir demnächst einen Leucht-pointer dranschrauben.
Die Bilder hab ich wieder bearbeitet und diese werden auch gleich präsentiert:

Mosaik mit Dobson

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mit Barlow

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Mosaik mit Skylux

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Samstag, 13.06.2009:

Heute ist meine neue Kamera angekommen, die ich mir zusätzlich noch für die Astrofotografie gekauft habe:
eine digitale Spiegelreflexkamera Canon EOS 1000D.

Hier gehts zur Bestellung

Ich hab sie natürlich auch gleich mal ausprobiert, auf ein Stativ gesetzt und das Sternbild Lyra aufgenommen.
Hier das Ergebnis:

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Am Mond hab ich sie auch getestet, einmal morgens und einmal in der Nacht:

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Um die Kamera am Teleskop zu befestigen, benötige ich noch einige Adapter.
Da diese meist recht teuer sind, hat mein lieber Mann einen Universaladapter für mich gebastelt, den ich an jedem Teleskop mit 1 1/4" Okularauszug befestigen kann.
Die Anleitung und weitere Bilder zum Selbstbau findet ihr auf der Seite Tuning.
Danke nochmal dafür!!!
Hier ein paar Abbildungen:



Ist doch einfach super geworden, oder?


Freitag, 10.07.2009

Heute habe ich mir mal wieder die neue Kamera geschnappt und ein paar Sternbilder aufgenommen.
Belichtung nur ein paar Sekunden ohne Nachführung.
Sind zwar nicht so, wie ich mir das mal wieder vorgestellt habe, aber was solls.


Lyra, Hercules und Corona Borealis:

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Camelopardalis, Perseus und Cassiopeia:

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Großer und Kleiner Wagen:

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Draco und Kleiner Wagen:

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Cepheus und Cassiopeia:

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Cygnus, Delphin, Lyra und Sagitta:

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Delphin:

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Cassiopeia:

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Cassiopeia, Andromeda, Perseus:

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Dienstag, 14.07.2009

23:00 bis 03:00 Uhr.
Heute war ich mit meinem Mann wieder mal an unserem Lieblingsbeobachtungsplatz, dem Bankl.
Dort haben wir erstmal über eine Stunde auf Jupiter gewartet, bis der endlich über dem Horizont erscheint.
Um 0:30 Uhr ist er dann auch endlich mal aufgetaucht.

Bis dahin hab ich mir die Zeit mit der Beobachtung einiger interessanter Objekte im Sternbild Schütze vertrieben.
Unter anderem wurden mit Nebelfilter folgende Nebel und Sternhaufen beobachtet: M16 (Adlernebel), M17 (Omeganebel), M18 (Offener Sternhaufen), M21 (Offener Sternhaufen), M20 (Trifidnebel) und M8 (Lagunennebel).
Die sind alle so wunderschön anzuschaun, einfach traumhaft!!!

Der Mond tauchte dann auch noch auf, also wurde er gleich fotografiert.
Leider war es zu dieser Zeit schon etwas bewölkt, somit sind die Aufnahmen vom Mond nichts geworden.
Von Jupiter hab ich auch einige Aufnahmen gemacht, leider auch diese nicht wirklich brauchbar wegen des schlechten Seeings!!

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Zu allem Überfluß mußte ich dann noch feststellen, daß mein Skylux irgendwie nicht mehr richtig funktioniert, hab es wohl nach dem Tunen mit der Veloursfolie nicht richtig zusammengebaut.
Naja, kein wirklich toller Erfolg heute!!!


Mittwoch, 15.07.2009

0:00 bis 01:30 Uhr.
Heute habe ich das Sommerdreieck, bestehend aus den Sternen Wega im Sternbild Leier, Deneb im Sternbild Schwan und Altair im Sternbild Adler, aufgenommen.
Sehr schön war die Milchstrasse in dieser Nacht zu erkennen, die direkt durch das Sommerdreieck hindurchgeht.
Belichtung war ungefähr 90 Sekunden ohne Nachführung mit der Canon 1000D:

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Freitag, 14.08.2009

22.00 bis 01.30 Uhr.
Der Himmel ist klar und es ist ziemlich kalt, eigentlich optimal fürs Beobachten.

Habe das Dobson auf der Terasse aufgestellt und möchte den Mond im letzten Viertel und Jupiter fotografieren.
Zuerst hobbe ich noch ein bißchen am Himmel entlang, dabei entdecke ich den sehr schönen Offenen Sternhaufen IC 4665 in Opphiuchus.
Zuerst ist jetzt Jupiter dran, der sich gerade in Opposition befindet, also der Erde am nächsten Punkt.
Hier noch gut zu erkennen mit einem Mond:

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Nach dieser Aufnahmeserie dann noch der Mond, den ich in der abnehmenden Phase auch noch nicht fotografiert habe.
Leider ist das erstellte Mosaik nicht zu meiner Zufriedenheit:

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Einzelbilder aus der Aufnahmeserie:

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Alles in allem für mich mal wieder eine sehr erfolgreiche und einigermaßen zufriedenstellende Beobachtungsnacht.


Donnerstag, 24.09.2009

21:00 Uhr
Der Himmel ist klar, Mond zunehmend 1. Viertel, also noch einigermaßen dunkel am Himmel.
Ich habe beschlossen, noch mal ein paar Sternbilder mit der Canon auf Stativ abzulichten.
Hier die Ergebnisse:


Andromeda:

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Auriga:

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Cassiopeia, Doppelsternhaufen h und chi:

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Cassiopeia, Andromeda, Perseus, Triangulum:

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Perseus:

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Triangulum:

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Den Doppelsternhaufen H und Chi und die Plejaden wurden auch gleich noch mal mit etwas mehr Brennweite aufgenommen:

Doppelsternhaufen H und Chi
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Plejaden M45
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Jupiter war über den Bäumen auch sehr schön zu sehen.
Bei dieser Gelegenheit habe ich mal eine Stimmungsaufnahme angefertigt.

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Freitag, 02.10.2009

Heute war ich das erste Mal bei den "Sternfreunden Hohenberg e.V."
Durch Zufall bin ich im Internet auf ihre Homepage gestossen, ich habe nach Astronomie-Gruppen in meiner Umgebung gesucht.
Eine tolle Truppe.
Sie haben sich selbst auf einem Feld eine kleine Sternwarte gebaut.
Diese hab ich an diesem Abend gleich mal angesehen, leider konnten wir nur den Mond beobachten.
Ich werde hier auf jeden Fall öfter wieder vorbei schauen.


Freitag, 09.10.2009

Ich war heute wieder am Stammtisch der Sternfreunde, sie treffen sich jeden Freitag Abend.
In der Sternwarte haben wir den Cirrusnebel und die Kugelsternhaufen M13 und M15 beobachtet.
Das Seeing war gut, der abnehmende Mond befand sich am Horizont.


Freitag, 16.10.2009

Bin heute bei den Sternfreunden eingetreten, bin nun offizielles Mitglied.
Das Wetter war sehr schlecht, es hat geschneit, also nix mit Sternwarte.
Von einem Mitglied habe ich ein paar Okulare zum Testen bekommen.


Montag, 19.10.2009

Da das Wetter nachts momentan wirklich sehr schlecht ist, habe ich tagsüber einen neuen Versuch gestartet, die Sonne zu fotografieren.

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Leider waren an diesem Tag keine Sonnenflecken zu beobachten.


Donnerstag, 05.11.2009

20.30 Uhr
Heute war endlich mal wieder klarer Himmel, Mond abnehmend.

Ich hab dann auch gleich mal die Okulare am Mond und an Jupiter ausprobiert, die ich zum Testen bekommen hab.
Das 32mm Okular und auch das 15mm Okular sind für meinen Newton optimal und sehr gut.
Die anderen sind von der Qualität meinen gleichzusetzen, ich benötige sie also nicht.

Mit der Canon wollte ich dann auch endlich mal ein paar Fotos machen, leider mußte ich feststellen, daß die Kamera und der Dobson nicht zusammen passen.
Ich komme mit der Canon einfach nicht in den Fokus, schade.
Daher wurde noch am selben Abend entschieden, daß unbedingt ein neues Teleskop her muß, das Skylux muß dafür weichen, das kam sowieso nicht so oft zum Einsatz.

Das bedeutet also in den nächsten Tagen Kopf zerbrechen welches Teleskop wird angeschafft, um visuell und fotografisch mit der Canon sowohl Planeten als auch Deepsky zu beobachten.


Dienstag, 17.11.2009

Heute ist nach langem Warten mein neues Teleskop angekommen.
Nach tagelanger Suche, Beratung und Kopfzerbrechen habe ich mich dazu entschlossen, mir ein Celestron C8 zuzulegen.
Da ein neues Gerät nicht unbedingt in mein geplantes Budget passte, habe ich ein Gebrauchtes gekauft, ohne Montierung, aber mit viel Zubehör für die Astrofotgrafie wie Reducer, Radialguider, Motorfokussierer und noch vieles mehr.



Eine passende Montierung für den Anfang habe ich mir erst mal geliehen.
Natürlich war an diesem Tag sehr schlechtes Wetter, was sonst.
Das macht aber gar nix, muß mich erst mal mit dem Gerät zurecht finden.


Donnerstag, 19.11.2009

Da bei dem C8 nur die original 3"-Losmandy Schiene dabei war, und ich die an meiner Montierung nicht gebrauchen kann, mußte mal wieder mein Mann was für mich basteln.
Er hat mir also eine tolle Prismenschiene für die Montierung gebaut.
Mit dem ganzen Zubehör hatten wir allerdings noch so unsere Probleme, das werden wir aber hoffentlich noch hinkriegen.


Freitag, 20.11.2009

17:00 bis 18:00 Uhr
Habe die kurze Zeit, in der mal offener Himmel war, genutzt für das "First Light" mit dem C8.

Dazu habe ich mir die schmale Mondsichel im Südwesten mit einem 25mm Okular vorgenommen.
Ich bin begeistert, ein toller Anblick, super Optik, gestochen scharf.
Dann auch noch Jupiter mit 25mm, 9mm und 6mm Okular.
Hab den Planeten noch nie so gut vergrößert gesehen, einfach genial.
Auch die geliehene Montierung wurde hier zum ersten mal mit motorisierter Nachführung betrieben, so eine Nachführung mit Motor ist einfach Klasse.

Jetzt bin ich beruhigt und kann sagen, daß das Teleskop einwandfrei in Ordnung ist und den Transport gut überlebt hat.

Das mit dem Aufstellen der Montierung ist jedoch sehr zeitaufwendig und ich habe daher beschlossen, nächstes Jahr eine Betonsäule im Garten zu betonieren.
Am besten auch gleich noch eine kleine Sternwarte drumherum zu bauen......


Donnerstag, 26.11.2009

18:00 bis 19:00 Uhr
Der Himmel ist frei, schnell alles aufgebaut und mal probiert, den Mond mit der Webcam am C8 abzulichten.
Hat alles soweit funktioniert, nur leider ziehen sehr schnell Wolken auf und ich kann nur einen kleinen Teil des Mondes fotografieren.
Hier die Ergebnisse:

Mondmosaik:

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Einzelbilder:

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Mittwoch, 02.12.2009

18:00 bis 19:00 Uhr
Vollmond
Ich habe schnell mal die kurze frei Sicht auf den Vollmond ausgenutzt und mit der Canon ein paar Aufnahmen gemacht.
Einmal den Mond etwas größer mit mehr Brennweite und dann noch eine Stimmungsaufnahme mit Bäumen im Vordergrund.

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Mittwoch, 09.12.2009

18:00 bis 21:00 Uhr
Die Sicht ist endlich mal wieder gut, also baue ich die Montierung und das C8 auf.
Möchte heute mal Jupiter fotografieren.
Als ich endlich soweit fertig bin ziehen schon wieder Wolken auf.
Ich fertige schnell ein paar Aufnahmen mit der Webcam an und muß dann erst mal warten, vielleicht verziehen sich die Wolken wieder.
Nach endlos langem Warten ist der Himmel dann endlich wieder frei.
Leider ist das Seeing heute sehr schlecht, Jupiter wabert eiförmig auf dem Bildschirm.

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Nebenbei habe ich die Canon noch auf dem Stativ aufgebeut, um endlich auch mal ein paar Strichspuraufnahmen anzufertigen.
Ich habe sie so gut wie möglich auf den Polarstern ausgerichtet, und ungefähr 10 Minuten lang belichtet.

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