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Mein Tagebuch 2008



Für die Astronomie habe ich mich schon seit ich denken kann immer interessiert.
Ich habe darüber schon viele Bücher gelesen und Fernsehberichte und -dokumentationen verfolgt.
Aber so richtig in die Praxis eingestiegen bin ich erst 2008, nachdem ich mir endlich den langersehnten Traum erfüllt habe und mir mein erstes Teleskop gekauft habe.
Da die Anschaffung der Ausrüstung ja nicht gerade günstig ist, habe ich leider so lange damit gewartet.
Vorher habe ich mich natürlich sehr lange und ausführlich über alles, was man für den Einstieg benötigt, informiert.
Auch mein Onkel konnte mir dabei sehr hilfreich sein, der schon seit Jahren die Sterne beobachtet und sich auch schon selbst Teleskope gebaut hat.


Freitag, 08.08.2008:

Heute wurde endlich mein GSO Dobson 6" 150/1200 mit Rockerbox geliefert, das ich mir vor ein paar Tagen im Internet zu einem fairen Preis gebraucht ersteigert habe.



Zu meiner Freude ist beim Transport nichts zu Bruch gegangen.
Ich musste zuerst die Rockerbox zusammen bauen, was ohne Anleitung gar nicht so einfach war.
Dann blieben nur noch die Justage des Spiegels und das Einstellen des Suchers.
Ich war erstaunt, daß es gar nicht mal so schwer war wie ich mir vorgestellt hatte.
Leider war es an diesem Abend sehr bewölkt, und ich musste mich damit abfinden, daß es wohl mit dem "Sternebeobachten" nichts werden würde.


Samstag/Sonntag, 09./10.08.2008:

Ich habe mein Dobson das erste Mal auf meiner Terasse aufgebaut, bereit für die Sterne.

Da es bekanntlich nicht so einfach ist als Einsteiger irgendwas da oben zu finden, habe ich mich zuerst am Mond versucht.
Halbmond im Süden, Okular 6mm - 200fache Vergrösserung, einfach toller Anblick, Wahnsinn!!!
00.30 Uhr: super Seeing, keine Wolke am Himmel, die Milchstrasse direkt über mir.

Da ich das Sternbild Cassiopeia von meiner Terasse aus am besten sehen kann, schwenke ich das Dobson dorthin.
Okular 25mm - 48fach.

Ich probiere ein bisschen Starhopping und treffe plötzlich auf einen Doppelsternhaufen: h und chi im Perseus.
Toller Anblick, beide passen zusammen ins Blickfeld.

Dann entdecke ich im Süden im Sternbild Schütze (Sagittarius) noch einen hellen Stern.
Den muß ich mir unbedingt noch genauer ansehen.
Also Dobson ausrichten und durchschauen und ....... ich kanns kaum glauben, das ist doch tatsächlich der Planet Jupiter.
Okular 25mm, ich kann sogar alle vier Monde ausmachen: Io, Ganymed, Europa, Kallisto.
Mit Okular 6mm - 200fache Vergrösserung zieht der Planet von einem Ende des Blickfeldes zum Anderen in 1,5 min.
Da sieht man mal, wie schnell sich die Erde dreht.


Sonntag, 10.08.2008:

23.00 Uhr, bewölkt
Ich kann leider nur Jupiter beobachten.
Habe auch eine Zeichnung angefertigt:

  


Mittwoch, 13.08.2008:

22.00 Uhr, sternenklarer Himmel
Versuche gerade M57, den Ringnebel in Lyra (Leier) zu finden. Gar nicht mal so einfach. Endlich, hab ihn gefunden.
Mit 25mm leicht verschwommen, mit 9mm schon besser.
Ich kann den Ring deutlich erkennen.
Ich brauche unbedingt einen Nebelfilter!!!

22.30 Uhr: ich schwenke zum Sternbild Andromeda.
Würde zu gerne die Andromeda-Galaxie sehen.
Ausgehend vom Stern ß Mirach hoppe ich geradeaus zu M31 Andromeda-Galaxie.
Mit 25mm sind auch noch M32 (Begleiter des Andromedagalaxie) und M110 (Begleitgalaxie des Andromedagalaxie) zu sehen.

Jetzt noch mal zu Cassiopeia.
Wieder mit 25mm (beste Vegrösserung für Starhopping).
Entdecke einen offenen Sternhaufen, bin mir nicht ganz sicher welcher, könnte 654 oder 663 in Cassiopeia sein.

Das Sommerdreieck, bestehend aus den Sternen Wega (in der Leier), Deneb (im Schwan) und Altair/Atair (im Adler) ist von meinem Standpunkt aus sehr gut zu sehen.

23.00 Uhr: langsam ziehen Wolken auf, das war es wohl für heute. Schade!!!


Samstag, 16.08.2008:

08.15 Uhr: der Postbote hat uns aufgeweckt.
Ich habe mir wieder mal im Internet günstig ein (diesmal neues) Teleskop ersteigert: ein Skylux 70/700 von Bresser (Lidlskope) und Astro3 Montierung!!!



Der Zusammenbau ging einigermaßen gut über die Bühne.
Mit den mitgelieferten Okularen und dem Sucher bin ich nicht so zufrieden.
Meiner Meinung nach billiges Plastik.
Laut Anleitung habe ich dann noch versucht, das Gerät auf der Montierung auszubalancieren.
Aber irgendwie hat das nicht recht funktioniert, das mitgelieferte Gewicht war nicht schwer genug.
Also hat mir mein Mann kurzerhand in der Arbeit noch eins angefertigt (super, daß er so was kann und danke nochmal dafür!!)
Und siehe da, schon hat das mit der Balance funktioniert.

22.00 Uhr: bin mit dem Skylux auf der Terasse und versuche irgendwie mit der Einstellung der Montierung zurecht zu kommen.
Ich halte mich genau an die Beschreibung, richte es nach Norden aus und so weiter.......aber es ist hoffnungslos.
Entweder bin ich zu blöd oder das ist wirklich nicht so einfach.
Ich muß mich da glaube ich noch genauer informieren und einlesen.
Hab jetzt keine Lust und Geduld mehr und steige wieder um auf mein Dobson.
Das ist leichter zu bedienen!!!

Und was hab ich gesagt, mit dem Dobson gleich den Ringnebel und die Andromeda-Galaxie gefunden.
Ich hoppe wieder etwas umher (natürlich nicht ohne Plan, hab vorher genau nachgeschlagen, was ich heute gerne sehen würde, und wo sich die Objekte meiner Begierde am Himmel befinden!!!)
In Pegasus werde ich dann schließlich auch fündig:
der Kugelsternhaufen M15 mit 25mm, leider nur sehr unscharf und verschwommen, weil, wie ich jetzt erst bemerke, fast Vollmond!!!

23.30 Uhr: ich mache mich gerade fertig und will reingehen, da taucht langsam der Mond hinter den Bäumen auf.
Wie ich ihn so beobachte denke ich mir noch: "der sieht heute aber komisch aus, wir haben doch Vollmond, warum ist also eine Sichel erkennbar und vor allem warum ist die Sichel oben(also waagerecht)????
Dann fällts mir wieder ein: Mondfinsternis - das ist ja heute!!!
Super, ich hab noch keine so richtig gesehen. Klasse!!!
Die Mofi war partiell 80% wie ich später nachgelesen hab.

00.00 Uhr: ich hab dann doch noch mal durch das Skylux geschaut und Jupiter beobachtet.
Zu meiner Verwunderung sehr klar und deutlich mit 6mm.

00.30 Uhr: Mofi fast vorbei.


Montag, 18.08.2008:

22.00 Uhr: heute bin ich mit meinem Mann aufs "Bankl" (super Platz zum Beobachten der Sterne) gefahren.
Zum Glück haben wir ein großes Auto, in das auch alles reinpasst.
Der Platz ist sehr abgelegen, kein künstliches Licht das stört.
Ein weiter, freier Ausblick etwas höher auf einem Hügel gelegen. Leider ist es trotzdem viel zu hell.


Der Mond geht grad über dem Hügel auf und es ist mal wieder typisch: Vollmond!!!
Naja, was solls, wir haben dann halt den Mond beobachtet.
Bei Vollmond nur mit Mondfilter möglich, man denkt sonst man wird blind, so hell ist der.
Aber ein toller Anblick. Ich werd noch mondsüchtig!!!

Das einzige Sternbild, das ich bei dem hellen Himmel noch ausmachen kann ist der Große Wagen (Ursa Major), auch Großer Bär genannt.
Also hab ich mir gleich auch noch den Doppelstern Mizar und Alcor angesehen.


Mittwoch, 20.08.2008:

Heute hab ich im Internet ein Programm für eine Sternzeituhr gefunden (Den Download findet ihr bei meinen Links).
Jetzt muß ich wenigstens nicht umständlich herumrechnen.
Vielleicht komm ich ja damit besser mit der Montierung und der Einstellung zurecht.
Ich hab sie gleich installiert und ausprobiert. Find ich echt super!!!


Sonntag, 24.08.2008:

21.30 Uhr: endlich mal wieder freier Himmel.
Super Seeing, das Beste seit ich angefangen hab.

........Andromeda-Galaxie; H und Chi in Perseus; Ringnebel in der Leier; M15 in Pegasus..........(einfach immer wieder anschauen, weil so schön und leicht zu finden, wenn man sie einmal gefunden hat und weiß wo sie sich verstecken!!!)

Stehe wieder mit dem Dobson auf der Terasse.
Auf in das Sternbild Vulpecula (Füchschen).
Dort finde ich auch gleich M27 Hantelnebel.
Super, hätte ich mir nicht so groß vorgestellt.
Die Form ist klar und deutlich zu sehen mit 9mm und 25mm.

Ein kurzer Schwenk zu Jupiter.
So klar wie noch nie.
Sogar den Großen Roten Fleck kann ich ansatzweise erkennen.
Dafür aber nur drei seiner Monde, der vierte wahrscheinlich von ihm verdeckt.

Beim Hopping hab ich gerade noch einen Sternhaufen gefunden.
Zwischen Sternbild Schütze (Sagittarius) und Sternbild Adler (Aquila).
Leider weiß ich nicht genau welcher.
Muß schnell mal in meinem schlauen Buch (Atlas für Himmelsbeobachter) nachblättern.
Ah ja, müsste der Offene Sternhaufen M11 in Scutum (Schild) sein.
Auch genannt Wildentenhaufen. Wunderschön.


Mittwoch, 27.08.2008:

09.30 Uhr heute ist endlich alles komplett für mein neues Vorhaben - die Astrofotografie: Webcam mit Adapter und USB-Verlängerungskabel; Aufnahme- und Bearbeitungssoftware; diverse Filter.

  

Leider funktioniert das alles nicht so wie ich mir das vorgestellt habe.
Aber das ist typisch für mich, ich denke immer das alles so einfach ist.
Aber das ist es definitiv nicht!!!
Ich sehe absolut gar nichts mit der Kamera, der Bildschirm meines Computers bleibt schwarz.
Ich glaub die Kamera ist kaputt. Hab sie ja auch gebraucht gekauft.
Ich bin echt sauer. Da hilft alles nichts, ich muß mich besser informieren.


Donnerstag, 28.08.2008:

22.30 Uhr: das Wetter (der Himmel ist ohne Wolken) ist heute mal wieder super.
Ich bin immer noch etwas enttäuscht wegen der Sache mit der Kamera von gestern.
Um bessere Laune zu bekommen schnappe ich mir deshalb mein Dobson und sichte wieder nacheinander die bis jetzt schon "gefundenen Objekte": Andromeda-Galaxie, Ringnebel, M15, M11, Hantelnebel und Jupiter.

Beim Sternbild Schütze schaue ich immer wieder vorbei, da es hier sehr schöne Nebel und Sternhaufen gibt.
Leider ist es von meinem Standpunkt auf der Terasse aus sehr schwer hier etwas zu sehen.
Die Bäume stören die Sicht.
Aber heute habe ich Glück, ich bekomme zu meiner Freude M22, einen sehr schönen Kugelsternhaufen, in die Linse.

Da es heute wirklich schön dunkel ist, kann ich das Sternbild Sagitta (Pfeil) über den Bäumen erkennen.
Hier finde ich auch gleich den Kugelsternhaufen M71.
Sieht eher aus wie ein offener Sternhaufen, relativ geringe Sternenzahl.

01.00 Uhr: zum Schluß versuche ich mein Glück noch mal am östlichen Horizont.
Ich versuche schon seit Tagen einen Blick auf die Plejaden M45 zu werfen, die dort aber erst später in der Nacht auftauchen.
Im Sternbild Taurus (Stier) kommen sie tatsächlich langsam zum Vorschein.
Ein toller Anblick!!!


Dienstag, 09.09.2008:

Endlich spielt das Wetter mal wieder mit, es ist sternenklar!!!
Der Halbmond und Jupiter stehen dicht beieinander.

Heute habe ich mir vorgenommen, einen neuen Versuch mit der Astrofotografie zu starten.
Da die Kamera über das Notebook noch nicht funktioniert(auf dem Notebook ist Vista installiert, nur leider läuft die Kamera nur bis XP; keine Treiber für Vista), muss ich sie über ein langes USB-Kabel an den PC im Wohnzimmer anschliessen.
Das funktioniert an und für sich recht gut, jedoch muss ich jedesmal hin und her laufen, um zu sehen ob das Objekt im Fokus ist und um die Aufnahme zu starten.

Da der Mond gut sichtbar ist, richte ich mein Teleskop gleich darauf.
Mit dem 10mm Okular stelle ich die Schärfe ein, da dieses ungefähr die gleiche Fokuslage wie die Kamera hat....... und siehe da, die Kamera funktioniert doch, ich habe den Mond tatsächlich auf meinem Bildschirm.
Jetzt natürlich schnell die Aufnahme starten, bevor er wieder weg ist. Insgesamt mache ich nur 2 Aufnahmen zu je 400 Bildern mit Giotto.
Leider habe ich im Eifer des Gefechtes den IR-Filter vergessen.
Da es schon wieder spät ist verschiebe ich Bearbeiten der Bilder auf morgen.


Mittwoch, 10.09.2008:

So, wie gestern schon beschlossen beschäftige ich mich heute mit der Bildbearbeitung.
Die beiden Dateien entpacke ich mit Giotto, sichte die Bilder, picke mir die Besten heraus und addiere diese anschließend.
Naja, was habe ich erwartet, sind die ersten Bilder, etwas unscharf und nicht so wie ich es mir erwünscht habe.
Ich muss mit den Einstellungen bei der Aufnahme wohl noch etwas herum experimentieren.
Aber immerhin meine ersten Astrobilder!!!


Montag, 20.10.2008:

Hatte leider in den letzten Wochen wenig Zeit für mein Hobby, und das Wetter war auch nicht gerade prickelnd.
In der Zwischenzeit habe ich mir original Baader Sonnenfilterfolie zugelegt, um mir daraus selbst Sonnenfilter zu bauen.
Die Sonne ist ja auch ein interessantes Objekt.
Ich habe mir vorher genau ausgerechnet wieviel Folie ich benötige.
Schließlich ist es sehr wichtig, auch die Sucher an den Teleskopen mit Folie auszustatten!!!
In den folgenden Tagen habe ich also gebastelt, gebastelt, gebastelt,.........
Hier meine Ergebnisse:



Sind doch gar nicht mal so schlecht geworden, oder?


Sonntag, 26.10.2008:

Vor 3 Tagen habe ich mir einen umgebauten 8x50 Sucher gekauft.



Er ist schon zu einem "Mini-Teleskop" umgebaut, so daß ich gleich damit loslegen kann.
Damit er beim Fotografieren auch gut befestigt werden kann, nehme ich kurzerhand ein Alustativ (war eigentlich beim Spektiv meines Mannes dabei).
Mit dem Sucher bekommt man wunderbar die Sonne oder auch den Mond in einem Stück vor die Linse.
Man muss also kein Mosaik erstellen, um Sonne oder Mond als Ganzes auf einem Bild zu haben.
Das finde ich wirklich praktisch.

12.00 Uhr: Schnappe mir mein Mini-Teleskop (natürlich auch mit Sonnenfilter ausgestattet) und ab gehts auf die Terasse.
Vorher noch den IR-Filter eingeschraubt und auf die Sonne gezielt.
Funktioniert super. Jetzt muss ich die Bilder nur noch bearbeiten.
Wenn sie vorzeigbar sind werde ich sie hier auch noch einstellen.
So, sind leider total missglückt:




Dienstag, 28.10.2008:

Heute habe ich mir noch schwarze selbstklebende Veloursfolie besorgt, um meine Teleskope noch etwas zu tunen.


Dienstag, 04.11.2008:

Seit dem 26.10. bin ich jede freie Minute damit beschäftigt, meine Homepage zu gestalten.
Das kann sich noch mehrere Tage oder vielleicht sogar Wochen oder aber auch Monate (???) hinziehen.
Aber es macht wirklich richtig Spaß!!!


Montag, 01.12.2008:

So, jetzt hab ich´s endlich geschafft, meine Homepage ist fertig.
Hat dann ja doch nicht so lange gedauert.
Bin ganz zufrieden damit, hoffe sie gefällt euch auch.
Es werden natürlich immer mal wieder ein paar Sachen dazukommen, versprochen.
Jetzt muß es draußen nur mal wieder etwas wärmer werden und die Wolken weg, dann kann ich auch endlich mal wieder Sterne gucken.
Mein Notebook ist auch endlich umgerüstet auf XP.
So kann ich es auch mal mit in die Pampa nehmen und mal wieder versuchen ein paar Aufnahmen zu machen ohne hin und her zu rennen.


Freitag, 12.12.2008:

Heute ist Vollmond, der Mond so hell und so nah an der Erde wie seit 15 Jahren nicht mehr.
Ich würde gerne ein paar Aufnahmen machen, das will ich mir schließlich nicht entgehen lassen.
Entfernung zur Erde ca. 356 567 km!!!
Aber wie so oft will das Wetter einfach nicht mitspielen.
Der Himmel ist von Wolken überzogen und es schneit, schneit, schneit.

21.30 Uhr: Ich gehe immer wieder auf die Terasse und hoffe den Mond zu sehen.
Und da ist er doch tatsächlich ein bißchen zu sehen.
Da ich nicht erst meine ganze Gerätschaft aufbauen will, entschließe ich mich kurzerhand ihn einfach mit der Digicam zu fotografieren.
Vielleicht funktioniert es ja.
Und ob man es glaubt oder nicht, die Fotos sind nicht mal schlecht geworden.
Hier die Ergebnisse:

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Montag, 29.12.2008:

19.00 Uhr: ich habe gerade aus dem Fenster gesehen und es ist keine Wolke am Himmel.
Jupiter ist sehr schön mit bloßem Auge zu sehen.
Also entschließe ich mich mal wieder einen Versuch zu starten ihn zu fotografieren.
Da es draußen wirklich sehr kalt ist (-8°C, gefühlte -20°C) geh ich mit dem Dobson hoch ins Schlafzimmer, da bin ich wenigstens noch ein bißchen mehr vor der Kälte geschützt als auf der Terasse.
Es ist trotzdem noch saukalt, ich hab schon Angst daß mir der Laptop einfriert.
Nach ein paar Minuten hab ich dann Jupiter tatsächlich auf dem Bildschirm, aber das Bild ist nicht sehr gut, da die Luft durch den Temperaturunterschied doch sehr unruhig ist.
Aber ich bin glücklich, ihn überhaupt auf dem Monitor zu sehen, ist ja schließlich das erste Mal daß ich ihn in den Fokus bekomme. Freu.
Habe zwei Aufnahmeserien gemacht, dann ist es mir zu kalt geworden.
Muß sie jetzt nur noch bearbeiten, mal sehen was draus wird.
Bestimmt nicht gut, Jupiter ist recht unruhig über den Bildschirm gewabert.
Hier das grottenschlechte Ergebnis:








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