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Das Maksutov-Teleskop



Das Maksutov-Teleskop gehört zu den sog. Katadioptrischen Teleskopen.
Diese verwenden zur Bilderzeugung sowohl Spiegel als auch Linsen und sind den Newton-Teleskopen sehr ähnlich.
Das Maksutov ist dem Schmidt-Cassegrain sehr ähnlich, statt der Korrekturplatte wird eine konkav-konvexe Meniskuslinse verwendet.
Der Sekundärspiegel sitzt auf der Rückseite der Meniskuslinse und ist nur mit einer dünnen, reflektierenden Schicht überzogen.
Hier eine Abbildung, welche die Funktionsweise verdeutlicht:



Die Abbildungsqualität dieser Teleskope ist sehr gut.
Leider ist das Gewicht mit größerer Öffnung sehr hoch, da die Meniskuslinse relativ dick ist.


Öffnung: 3,5" bis 12"
Öffnungsverhältnis: f1/10 bis f1/15
Preis: 150 bis 20.000 Euro



Vor- und Nachteile von Maksutov-Reflektoren:



Beobachtung:

- Mond, Planeten
- kleine Deepsky-Objekte



Justieren (Kollimieren) von Maksutov-Reflektoren:

Justierung (Kollimation) bedeutet die korrekte Ausrichtung aller optischen Bestandteile am Teleskop zueineander und zum einfallenden Licht.
Im Prinzip muss jeder Reflektor justiert werden, um damit die beste Leistung zu erbringen.
Beim Maksutov-Teleskop ist das Justieren (Kollimieren) zwar auch möglich, jedoch um längen komplizierter als bei einem Newton-Teleskop.
Man sollte dies lieber einem Fachmann überlassen.



Obstruktion:

Zu einer Obstruktion kommt es dadurch, dass der Fangspiegel im Strahlengang teilweise den Hauptspiegel abdunkelt.
Das verursacht eine Verringerung von Helligkeit und Kontrast.
Hier sind vor allem der Newton betroffen, aber auch das Schmidt-Cassegrain und das Maksutov.
Da unser Auge jedoch eine Obstruktion unter 20% fast nicht feststellen kann spielt das auch weiter keine grosse Rolle.
Als grosser Nachteil erweist sich die Obstruktion hauptsächlich nur bei hoch obstruierten Teleskopen wie z.B aus Fernost.



Farbfehler (chromatische Aberration):

kommt nur bei Refraktoren vor.